Der Blog zur Abnehmen-Community: Experiment 13 - Selbstgemachter Ketchup }



Ketchup selbst machen? Warum denn nur? 


Handelsüblicher Ketchup beinhaltet oft unglaubliche Mengen Zucker - und dem wollen wir ja aus dem Weg gehen. Er ist aber auch gar nicht notwendig, wir machen heute Ketchup, der gerade mal 2 Esslöffel Zucker (oder den Süßstoff deiner Wahl) enthält.

Zum Vergleich: der (wahrscheinliche) Markführer-Ketchup enthält - festhalten! - 22,8% Zucker.

Das sieht dann ungefähr so aus:



Zutaten Tomatenketchup 2 Gläser

  • 1000g Tomaten - ich nehm die geschnittenen aus der Dose
  • 140 ml Fruchtessig - ich hab hier drei verschiedene gemischt, Apfel, weißer Essig, Balsamico
  • 2 Gewürznelken
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 EL Zucker (oder Süßstoff deiner Wahl)
  • 2 Prisen Zimtpulver
  • 2 Prisen Salz
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Speisestärke (wenn man es braucht)

Zubereitung Tomatenketchup

Könnte einfacher nicht sein:

Essig in einem Kochtopf, dazu kommen noch Salz, Zimt, Zucker, Lorbeerblätter, Nelken, das Ganze zum Kochen bringen.

Jetzt kommen Tomatenmark und Tomaten dazu.

Dann 45 Minuten köcheln lassen, also bei schwacher Hitze.

Anschließend Lorbeerblätter und Nelken wieder rausfischen - ich hab die Nelken glatt nicht mehr gefunden, so sehr ich auch geschaut habe. Tipp: Nelken und Lorbeer in einem Tee-Ei mitkochen lassen, so hat man sofort alles wieder draußen.

Jetzt kommt der Zauberstab ins Spiel - alles hübsch im Topf pürieren, wer gerne Tomatenstücke im Ketchup hat, kann es natürlich auch so lassen.

Als letztes guckst Du, ob Dir die Konsistenz gefällt. Bei mir war es prima, ich hab auf die Speisestärke verzichtet. Falls es zu flüssig ausgefallen ist, kannst Du es noch weiter köcheln lassen oder Du rührst die Speisestärke in einem Glas mit ein wenig Wasser an (das macht man ausserhalb des Topfes, damit es keine Klumpen gibt), gibst sie dazu und lässt das ganze nochmal aufkochen.

Anschliessend füllst Du das heiße Ketchup in Einmachgläser (oder alte Marmeladengläser).

Nach dem Einfüllen die Gläser auf den Kopf stellen, das erzeugt ein kleines Vakuum (angeblich) und macht das ganze etwas länger haltbar. Nach dem ersten Öffnen kannst Du dir das Umdrehen natürlich sparen.

Da keine Konservierungsmittel enthalten sind, hält der Ketchup natürlich nicht ewig, aber ein paar Wochen sollten schon drin sein.

Das linke Glas war eigentlich voll, aber es gab Backofen Pommes und da kam der Ketchup gleich zum Einsatz, bevor ich auch nur Fotos machen konnte... :)

Und wie schmeckt das ganze?

Ganz ehrlich - der Ketchup ist der Hammer. Ich hatte Euch schon vor Monaten ein Rezept versprochen, aber so ganz glücklich war ich mit allen ausprobierten nicht.

Hier macht den Unterschied: der Fruchtessig (im ersten Anlauf war es Essigessenz), die Lorbeerblätter und die Nelken. 

Tipp: Wenn Du Curryketchup magst, einfach Currypulver hineingeben.

Fazit: Gehört jetzt in den Standardhaushalt! 


Guten Appetit! :)

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