Der Blog zur Abnehmen-Community: Diskussion: Mehr Zeit für Sex dank Babytracker }

Das ist nur eines der vielen Argumente für den Babytracker. Mit den
"erfassten Daten lässt sich unter anderem erkennen, ob die Herzfrequenz von einem Durchschnittswert abweicht, in welcher Position das Baby schläft und ob die Körpertemperatur Anlass zur Besorgnis gibt.

Eine Basisstation, die das Sensorband auch auflädt, erfasst zudem Luftfeuchtigkeit, Lautstärke und Lichtverhältnisse im Raum. So lässt sich auch ermitteln, ob das Baby gerade schreit. Mit den gewonnenen Daten sollen Vorhersagen möglich sein – beispielsweise, wann das Kind vermutlich aufwacht und ob es gut geschlafen hat. Dazu sollen Werte mehrerer Tausend Babys mit Big-Data-Verfahren analysiert werden."


Ich bin gerade hin- und hergerissen, wie sich das auswirkt:


  • Auf der einen Seite finde ich das toll - die Elternpsyche dürfte stark entlastet werden, wenn man sich nicht ständig fragt, ob das Baby schon wach ist, während man unter der Dusche steht.
  • Auf der anderen Seite könnte sich auch so eine "jupp, lebt noch"-Einstellung breitmachen.

Und wie geht das weiter? 

Wenn das mit dem Baby schon so prima funktioniert, schadet diese Überwachung eigentlich auch nicht beim Kleinkind, in der Schule, eigentlich nie. Wird das irgendwann Pflicht? Müssen Eltern dann ihre Kinder bis zum 18. Lebensjahr tracken, um ihrere Aufsichtspflicht nachzukommen?

Und dann? Ihr Leben lang sorgsam überwacht, würde der Jung-Erwachsene dann nicht nach jemandem anderen suchen, der auf sie aufpasst? Eine Firma / Krankenkasse / Lebensversicherung zum Beispiel?

Was haltet Ihr davon, ist der Babytracker top oder flop?

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